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Leistungen Tiermedizin

Bildgebende Diagnostik

Die bildgebende Diagnostik ist in der modernen Tiermedizin für eine gute Diagnostik unverzichtbar. Hierfür bieten sich Ihnen in unserer Tierarztpraxis je nach Krankheitsbild und diagnostischem Vorgehen verschiedene Möglichkeiten.

Röntgenuntersuchung

Die Erstellung professioneller Röntgenaufnahmen Ihres Tieres kann für bestimmte diagnostische Zwecke nötig sein. So können beispielsweise eventuelle Schädigungen des Bewegungsapparates für orthopädische Fragestellungen oder Hinweise auf internistische Erkrankungen im Brust- oder Bauchraum erkannt werden.

Mit der Digitalen Bildbearbeitung können wir qualitativ sehr hochwertige Röntgenaufnahmen erstellen, die mit konventionellen Foliensystemen nicht vorstellbar wären. Aufgrund des Strahlenschutzgesetzes ist es leider nicht möglich, Ihr Tier bei dieser Untersuchung zu begleiten (nur in bestimmten Ausnahmefällen mit schriftlicher Protokollierung).

Im Zuge einer Zahnbehandlung können wir mit Hilfe einer Dentalröntgenanlage am sedierten Tier eine detailgenaue Aufnahme bestimmter Bereiche des Kiefers anfertigen. So kann schon vor der eigentlichen Behandlung der Zahnzustand genau diagnostiziert und im Anschluss an die Behandlung kontrolliert werden, um eine bestmögliche Versorgung für Ihr Tier zu gewährleisten.

Gerade bei Katzen können sogenannte resorptive Läsionen für einen schmerzhaften Abbau der Zahnwurzel sorgen. Diese sind allerdings in einer Allgemeinuntersuchung nicht immer zuverlässig zu erkennen. Hier bietet das Dentalröntgen eine zuverlässige Möglichkeit, um im Verdachtsfall Auffälligkeiten an den Zahnwurzeln zu erkennen. Auch bei subtilen Verhaltensänderungen, ohne einen eindeutigen klinischen Befund, kann ein Dentalröntgen ratsam sein.

In der Ultraschalluntersuchung (auch Sonografie oder Echografie) können mittels Schallwellen oberhalb der Hörgrenze die inneren Organe untersucht werden. Dies geschieht völlig schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung. Eine erfolgreiche Sonografie kann andere diagnostische Methoden wie die klinische, Labor- oder Röntgenuntersuchung sinnvoll ergänzen. Für eine gründliche bildliche Darstellung ist es wichtig, dass das Tier für etwa 20 bis 30 Minuten ruhig in Rücken- oder Seitenlage liegen bleibt. Je nach Einschätzung des Tierarztes/der Tierärztin dürfen Sie Ihr Tier bei dieser Untersuchung begleiten und beruhigend auf es einwirken.

Des Weiteren können über eine spezialisierte, weiterführende Diagnostik mit Herzultraschall Gefäße und Herzkammern in unserer Praxis ausgemessen und beurteilt werden.

Eine Endoskopie kann die Diagnose bestimmter Erkrankungen erleichtern, da sie den direkten Zugang zu Körperhöhlen bietet, die sonst nicht oder nur schwierig zu erreichen sind. Dies können beispielsweise der Magen, die Gelenke oder auch die Bauchhöhle sein. Auch die Atemwege können in einer Tracheoskopie/Bronchoskopie näher betrachtet werden. Zusammengefasst können sämtliche Veränderungen, die mittels Ultraschalles oder einer Röntgenuntersuchung nicht zu erkennen wären, mit einem Endoskop für uns sichtbar gemacht werden.

Das Endoskop selbst ist ein Stab mit teilweise flexiblem Schlauch. Eine Kamera mit Lichtquelle am Ende des Schlauches ermöglicht es, scharfe Bildaufnahmen in Echtzeit zu erstellen. Jede endoskopische Untersuchung wird am narkotisierten Tier durchgeführt.

Besteht der Verdacht, dass bestimmte Krankheitserreger oder auch entartete Zellen an der Symptomatik des Tieres beteiligt sind, können im Zuge dessen auch Tupfer- oder Gewebsproben entnommen werden, um diese in einem externen Labor auswerten zu lassen.

In der Otoskopie wird mit einem Ohrenspiegel (Otoskop) der äußere Gehörgang bis hin zum Trommelfell Ihres Tieres untersucht. Sie kann uns Hinweise auf Verunreinigungen, Bakterien, Pilze, Entzündungen oder auch Verletzungen des Ohres geben.

Neben der gängigen otoskopischen Untersuchung bietet unsere Praxis für Ihr Tier auch die Möglichkeit der Ohrenkontrolle in einer Video– Otoskopie. Diese Methode hat den Vorteil einer besseren Bildqualität und zudem können alle Bildaufnahmen in der Patientenkartei hinterlegt werden. So können Sie als Tierhalter*in die Ohren Ihres Tieres ebenfalls begutachten und eventuelle Befunde in der Besprechung besser nachvollziehen.

Manchmal wird die Video– Otoskopie auch gewählt, wenn die Untersuchung der Ohren für Ihr Tier sehr unangenehm oder schmerzhaft ist. Eine Begutachtung und Reinigung der Ohren, ist dann oftmals nur schwer umzusetzen. Im Falle von starken Schmerzen oder Abwehrreaktionen kann deshalb auch eine Sedierung notwendig werden, um Diagnostik und Therapie überhaupt zu ermöglichen. Gerade bei chronischen Beschwerden ist eine genaue Untersuchung mit gründlicher Reinigung unbedingt zu empfehlen. Im sedierten Zustand können die Ohren dann gegebenenfalls auch gespült und eventuelle Proben entnommen werden, um eine wirksame Therapie einzuleiten.